• Unfall am Hellweg
  • WBG kein Kreisel ist besser als ein Mini-Kreisel

  • Klar.jpge Mehrheit fr Doppelhaushalt
  • Flchtlinge mssen integriert werden

  • Rat lsst sich von Einwnden der Bezirksregierung nicht stoppen
  • Kmmerer bringt Haushaltsentwurf 20172018 im Rat ein

  • Neuer Anlauf fr die Hundebeutel-Boxen
  • Volzberg mehrere Szenarien sind mglich

  • Keine Bebauung
  • Verhinderer1

  • Bei Deponieerhhung bleiben 65 Hektar nutzbare Flche
  • Kleinfraktion zeigt keine Angst

  • Fhrerscheinstelle zieht von Annen in die Brgerberatung um
  • Witten erhht Grundsteuer B auf neuen Rekordwert

  • Fhrerscheine in Brgerberatung ausstellen
  • Letzter Akt im Drama Wickmann

  • Politik legt Planungsrecht fr Halde Annen vorerst zu Akten
  • Unterkunft fr Obdachlose verkommt

  • Neuer Baurat eine Baurtin
  • Markthndler mussten Rechten weichen

  • WBG-Chef fordert personellen Neuanfang in Groko
  • Koalition pocht auf gleiches Recht

  • Kein Aufschrei
  • WDR darf im Saal nicht filmen

  • Rat trifft sich zur Sondersitzung
  • Linke Sondersitzung zu Wickmann berflssig

  • SPD lehnt Sondersitzung des Rates ab
  • WBG und Piraten beantragen Sondersitzung zu Wickmann

  • SPD-Ortsverein schmckt sich mit fremden Federn
  • WBG htte sich klares Zeichen gewnscht

  • Zufahrt hinter dem Kreisel eckt an
  • Rat macht Weg bei Wickmann frei

  • Draco legt Plne fr Halda auf Eis
  • Tretmienen-Alarm

  • Aktionsbndnis zeigt Flagge
  • Unterschriften gegen Hebesatz

  • Die Kleinen halten sich Tren offen
  • Grner Pfeil soll helfen

  • Grundsteuerexperte spricht am 25.2.15
  • Stadt soll Wickmann-Streit beenden

  • Stadt froh ber Flchtlingsangebot
  • Stadt Umweltzone lohnt sich nicht

  • WBG frchtet horendden Schadensersatz
  • Opposition wirft GroKo Selbstbedienung vor

  • Feuerwerh Stellungnahme Kreis
  • Wie viel Zentrale vor Ort ist ntig

  • Es wird richtig weh tun waz
  • Lehrer drfen weiter kostenlos parken

  • Es wird richtig weh tun
  • Heftige Debatte um Fraktionsgeld

  • Weniger Geld fr mehr Fraktionen
  • -00WBG fordert Umweltzone

  • -00Spenden statt Wahlplakate
  • -00WBG fhrt zum Jubilum schlechtes Ergebnis ein

  • -01Methoden wie im Urwald
  • -01Endspurt fr Straenwahlkampf

  • -01Anwohnerprotest gegen Parkpltze
  • -01Anwohner wollen Grnzug behalten

  • -01ltere Brger wollen mitreden
  • -0Brger auf dem Schnee brauchen Grundversorgung

  • -998Lokalpolitiker sorgen fr Stimmung
  • -999Haltestelle ist doch nur Deko

  • -1Die ersten Steine sind nun verlegt
  • -0 Antrag zum Stockumer Bruch gescheitert

  • 0 Parkausweis fr Lehrer wrde reichen
  • 3 Grnes Licht fr Draco

  • 2 WBG spendet fr Hardenstein
  • 1 Noch keine Lehrer-Maut an Schulen

  • 5.3.14 WAZ
  • Stolpersteine brauchen noch viele Paten Kopie

  • Neues Bndnis soll die Arbeit im Kreis frdern
  • Grozgige Hilfe fr die Burgfreunde

  • Husemannstr._Kreuzung_soll_besser_werden
  • Kampfansage_an_dicke_Luft_in_der_Ruhrstrae

  • Sollen_Lehrer_zahlen
  • Brmmelsiek_neuer_WBG_Vorsitzender

  • Burgfreunde_berwltigt_von_Spendenbereitschaft
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
 
 
 
 
         
 wir fürchten um unsere Existenz
 
 
Muss denn erst was passieren Kopie
 
 
Kein Bürgerbeheren gegen Draco      Stockumer Bruch
    
 
WBG es gibt kein Bürgerbegehren
 
 
 
Positive Entwicklungen gefährdet
 
30 Jahre das reicht
 
Stadt wieder vorzeigbare Mitte geben
 
Bürgerentscheid soll es richten
 
Heftige Kritik an Draco-Bauprojekt Kopie
 
Schnee-Supermarkt ein Ladenhüter
 
Zoff um Draco-Erweiterung
 
 Draco Erweiterung
 
WBG vor Neuanfang im Rat WAZ
 
Leserbrief Mitten hinein Witten aktuell
 
 
 
 Fahrlehrer gibt nicht auf WAZ
 
 
 
 
 
 
 
RN - 31. Dezember 2013
Blickpunkt Parteien-Umfrage
Die Ratsfraktionen blicken voraus und zurück
 
Blickpunkt Parteien-Umfrage
 
 
 
WAZ - 3. Dezember 2013 - Bürgerforum: Stadt hat Mietern übereilt gekündigt
 
Zu diesem Artikel schrieb ein Bürger unter dem Namen -kennerlein- folgenden Kommentar:
 
Gibt`s die überhaupt noch? Bisher kam aus der Ärzteecke kaum ein Antrag oder eine Anfrage. Wenn die jetzt solche Fragen aufwerfen sollte man nicht vergessen das diese Leute durch ihr Abstimmungsverhalten gegenüber PPP maßgeblich an der Verzögerung eine Mitschuld tragen. Wenn die Ärztevertreter ( Pardon "Bürgerforum" ) mal aufpassen und sich abstimmen würden, wäre ihnen aufgefallen das der Verbleib des techn. Rathauses in Annen bereits beschlossene Sache ist. So ist das nun mal wenn man auf vielen Hochzeiten tanzt und der ideologische Vordenker Riepe mal wieder mit seiner Vergangenheitsbewältigung bei den Grünen und der WBG hadert (siehe Klaus.Riepe Vergangenheit und mehr). Da bleibt dann eben keine Zeit für seriöse Fraktionsarbeit. Aber dafür ist er ja bekannt.
 
 
 
 
Führerscheinstelle Landrat schlägt Bürgerbüro von RN
 
 
Beschwerde der Fahrschuen liegt beim Landrat WAZ
 
 
 
 
Haushaltsplan nimmt knapp die Rats-Hürde WAZRat stimmt gegen Umweltzone WAZ
Auch den Ruhr-Nachrichten dürfte mittlerweile bekannt sein das aus
Krankheitsgründen  kein Ratsmitglied der WBG an der doch so wichtigen
Sitzung teilnehmen konnte!
 
 
Kreiswahl WBG schließt sich Freien Wählern an WAZ 
 
Witten wird nicht zur Umweltzone waz
 
 
Bewältigen Ampeln an der Halde noch mehr Verkehr
 
Draco nimmt nächste Hürde
 
 
 
 
Grüne Plakette nutzt wenig rn
 

Bürgerhaus statt Supermarkt

Ampelschaltung verärgert Wittener

 

 

 

 

 

WAZ

Stadt spendiert Eimer für das Kackerl-Sackerl

24.09.2013 | 17:48 Uhr

Zusätzliche Papierkörbe für Hundehalter auf dem Rheinischen Esel: Luis und Melanie Bähr entsorgen Hundekot im Beutel.Foto: Walter Fischer

Witten.   Ein anonymer „Hundesteuerzahler“ hatte die Sache zum Dampfen gebracht: Monatelang hängten Rüdinghausener Kotbeutel auf, um gegen Mülleimer-Mangel auf dem Rheinische Esel zu protestieren.

Dieser Bürgerprotest war zwar unappetitlich, aber erfolgreich: Die Stadt stellte an der Brücke des Rad- und Wanderwegs Rheinischer Esel über die Kreisstraße einen Mülleimer auf, damit die Hundebesitzer die Beutel mit den Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nun nur noch wenige Meter tragen müssen. Damit findet der Streit um die Kackerl-Sackerl, die von empörten Hundebesitzern an das Brückengeländer gehängt wurden, ein friedliches Ende.

Köln hatte seine Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke, Witten seine Kotbeutel am Rheinischen Esel. Nur noch ein einsames schwarzes Stinketütchen baumelt nun am Geländer, ein Dutzend weitere müffeln im neuen Mülleimer vor sich hin. So soll es sein - obwohl sich drumherum auch etliche frische Häuflein türmen. Aber dem ehrlichen Hundebesitzer reicht die Stadt nun die Hand, eben dem, der das Kackerl wegkratzt und nicht liegenlässt. Am Montagabend beschloss der Rat also die Zahl der Radweg-Mülleimer um sieben weitere auf 29 zu erhöhen.

Dabei hatte Stadtkämmerer Matthias Kleinschmidt noch jüngst verlauten lassen: „Das Fehlverhalten von Menschen ist kein Grund, einen Mülleimer aufzustellen!“ Andererseits lag im städtischen Grünflächenamt ein Eimer herum, der einmal irgendwo hing und keinerlei Verwendung hatte. „Naja, da haben wir den halt aufgehängt“, sagt Betriebsleiter Detlef Kotowski. „Wir hoffen, dass sich die Situation damit in Rüdinghausen entspannt.“

2000 € für weitere sechs neue Eimer gibt die Stadt nun dafür aus, dass auf dem Rheinischen Esel etwa alle 400 Meter ein Stahlbehälter zu finden ist. Sie folgt damit einem Antrag der Wittener Bürger Gemeinschaft (WBG), die sich dem Missverhältnis von Eimerdichte zu Kothäufung angenommen hatte. Bislang standen die Abfalleimer nämlich nur in einem Abstand von 800 bis 1500 Meter.

Weitere Körbe könnten „die Hundehalter, die derzeit noch keine Rücksicht auf ihre Mitmenschen nehmen und die Hinterlassenschaften ihrer Mitmenschen einfach liegenlassen, dazu animieren, ihren Beitrag zu einem sauberen Rheinischen Esel zu leisten“, hofft die WBG. 29 Müllbehältnisse seien jetzt aber „unserer Meinung nach ausreichend“, so Kotowski.

Geleert werden die Eimer übrigens mindestens einmal pro Woche. Wenn’s dufttechnisch doch zu arg wird, kommen die Müllsammler sogar noch öfter.

Susanne Schild

 

 

 

Auch wir finden dieses Projekt gut. Deshalb spenden wir seit mehreren Jahren die Einnahmen unseres Glühweinstandes auf dem

Wittener Weihnachtsmarkt!

Auch in diesem Jahr gehen die Einnahmen wieder an das Projekt "Kontrakt". 

 

 

 

    

WAZ

Gutachten der Stadt Witten bestätigt Pfusch mit Fahrbahn-Erneuerung

25.06.2013 | 20:00 Uhr

 

Die Husemannstraße in Witten musste wegen der schlechten Verarbeitung komplett neu asphaltiert werden. 

Witten.  Straßen-Pfusch in Witten: Ein Gutachten der Stadt hat den Betrug mit der Fahrbahn-Erneuerung auf der Husemannstraße bestätigt. Doch das Rechnungsprüfungsamt beanstandet auch die schlechte Dokumentation des Tiefbauamts. Außerdem wird die zu große Nähe der Behörde zur Baufirma kritisiert.

Ein Gutachten der Stadt belegt den Pfusch , mit dem auf der Husemannstraße 2007 erstmals die Fahrbahn erneuert wurde. Die Baufirma musste später einen neuen Belag auftragen. Doch auch das Tiefbauamt hat einem Bericht des Rechnungsprüfungsamts zufolge, der dem Rat vorgelegt wurde, nicht ordentlich gearbeitet. Politiker kritisieren zudem eine zu große Nähe der Behörde zu der Baufirma.

Nachdem 2007 die Husemannstraße eine neue Fahrbahn bekam, zeigten sich schon nach kurzer Zeit erste Mängel : Die Kanalschacht-Abdeckungen waren nicht ordentlich angebracht , die Mittelnaht beschädigt, an Teilen der Fahrbahnfläche löste sich bereits der Asphalt. Panne 1: Das Tiefbauamt musste offenbar erst durch wiederholtes Nachfragen eines Bürgers sowie der WBG, CDU und des Bürgerforums in Schwung gebracht werden. WBG-Fraktionschef Thomas Karpowicz im Rat: „Dass die Mittelnaht kaputt war, konnte man unmittelbar nach Fertigstellung sehen“.

Fehler in der Zusammensetzung des Asphalts

Ursache war, wie jetzt bestätigt wurde, ein Fehler in der Zusammensetzung des Asphalts - zu wenig Bitumen, zu viel Füllmaterial. Frost, Wasser und Tausalz hatten leichtes Spiel. Karpowicz: „Die Stadtverwaltung hatte uns aber auf die Frage, warum gerade dieser Asphalt verwendet wurde, geschrieben, dieser Asphalt sei besonders langlebig.“ Er habe den Eindruck gewonnen, dass das Tiefbauamt „öfter die Position der Baufirma als die des Rates vertreten hat“.

Die Baufirma spielte auf Zeit, schlug zunächst ein Flickwerk vor, schickte keine Unterlagen. Panne 2: Über einen wichtigen Besprechungstermin fehlen in der Bauakte Aufzeichnungen. Auch weitere Dokumentationen fehlten oder waren lückenhaft, beanstandet Dieter Kleist, Leiter des Rechnungsprüfungsamts, die Arbeit. CDU-Fraktionschef Klaus Noske: „Auch wenn das Personal knapp war, hätte der Bauleiter die Mängel mit einem kleinen Diktafon festhalten und später schreiben lassen können.“

Abnahme-Ergebnis „irreführend“

Panne 3: Bei der Abnahme bescheinigte die Stadt dem Unternehmen „keine Mängel“ - da hatte aber die Entwässerung Stadt Witten (ESW) aber bereits die Fehler an den Sinkkästen gemeldet. „Irreführend“ sei das Ergebnis der Abnahme deshalb gewesen, so Kleist. Die Mängel wurden zwar von der Baufirma behoben, doch auch darüber fehlen Unterlagen bei der Stadt.

Das Geld für das teure Gutachten, das komplett von der Stadt bezahlt wurde und zur Sanierung der Husemannstraße im Jahr 2012 führte, soll sich die Stadt von der Baufirma zurückholen, so das Rechnungsprüfungsamt. Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke: „Das Verfahren läuft.“

Bernd Kassner

 

 Bericht der WAZ 26.6.2013

Gutachten der Stadt Witten bestätigt Pfusch mit Fahrbahn-Erneuerung
25.06.2013 | 13:05 Uhr
 
Baufirma musste den Belag erneuern. Rechnungsprüfungsamt beanstandet schlechte Dokumentation des Tiefbauamts. Karpowicz (WBG): Behörde vertrat gegenüber Politikern die Position der Baufirma.
 
Witten.  Straßen-Pfusch in Witten: Ein Gutachten der Stadt hat den Betrug mit der Fahrbahn-Erneuerung auf der Husemannstraße bestätigt. Doch das Rechnungsprüfungsamt beanstandet auch die schlechte Dokumentation des Tiefbauamts. Außerdem wird die zu große Nähe der Behörde zur Baufirma kritisiert.
Ein Gutachten der Stadt belegt den Pfusch , mit dem auf der Husemannstraße 2007 erstmals die Fahrbahn erneuert wurde. Die Baufirma musste später einen neuen Belag auftragen. Doch auch das Tiefbauamt hat einem Bericht des Rechnungsprüfungsamts zufolge, der dem Rat vorgelegt wurde, nicht ordentlich gearbeitet. Politiker kritisieren zudem eine zu große Nähe der Behörde zu der Baufirma.
Nachdem 2007 die Husemannstraße eine neue Fahrbahn bekam, zeigten sich schon nach kurzer Zeit erste Mängel : Die Kanalschacht-Abdeckungen waren nicht ordentlich angebracht , die Mittelnaht beschädigt, an Teilen der Fahrbahnfläche löste sich bereits der Asphalt. Panne 1: Das Tiefbauamt musste offenbar erst durch wiederholtes Nachfragen eines Bürgers sowie der WBG, CDU und des Bürgerforums in Schwung gebracht werden. WBG-Fraktionschef Thomas Karpowicz im Rat: „Dass die Mittelnaht kaputt war, konnte man unmittelbar nach Fertigstellung sehen“.
 
Fehler in der Zusammensetzung des Asphalts
Ursache war, wie jetzt bestätigt wurde, ein Fehler in der Zusammensetzung des Asphalts - zu wenig Bitumen, zu viel Füllmaterial. Frost, Wasser und Tausalz hatten leichtes Spiel. Karpowicz: „Die Stadtverwaltung hatte uns aber auf die Frage, warum gerade dieser Asphalt verwendet wurde, geschrieben, dieser Asphalt sei besonders langlebig.“ Er habe den Eindruck gewonnen, dass das Tiefbauamt „öfter die Position der Baufirma als die des Rates vertreten hat“.
 
Die Baufirma spielte auf Zeit, schlug zunächst ein Flickwerk vor, schickte keine Unterlagen. Panne 2: Über einen wichtigen Besprechungstermin fehlen in der Bauakte Aufzeichnungen. Auch weitere Dokumentationen fehlten oder waren lückenhaft, beanstandet Dieter Kleist, Leiter des Rechnungsprüfungsamts, die Arbeit. CDU-Fraktionschef Klaus Noske: „Auch wenn das Personal knapp war, hätte der Bauleiter die Mängel mit einem kleinen Diktafon festhalten und später schreiben lassen können.“
 
Abnahme-Ergebnis „irreführend“
Panne 3: Bei der Abnahme bescheinigte die Stadt dem Unternehmen „keine Mängel“ - da hatte aber die Entwässerung Stadt Witten (ESW) aber bereits die Fehler an den Sinkkästen gemeldet. „Irreführend“ sei das Ergebnis der Abnahme deshalb gewesen, so Kleist. Die Mängel wurden zwar von der Baufirma behoben, doch auch darüber fehlen Unterlagen bei der Stadt.
 
Das Geld für das teure Gutachten, das komplett von der Stadt bezahlt wurde und zur Sanierung der Husemannstraße im Jahr 2012 führte, soll sich die Stadt von der Baufirma zurückholen, so das Rechnungsprüfungsamt. Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke: „Das Verfahren läuft.“
 
Bernd Kassner
 
KOMMENTARE
 
27.06.2013
09:01
Ein Amtsleiterwechsel hat schon einmal nichts gebracht,
von p.s.a | #4
was wohl ansteht ist die verschütteten Qualitäten des Personals im Bauamt zu reaktivieren. Vor der Rathaussanierung haben sie zwar Manschetten, doch ist dies ein Projekt, dass doch gut zum fitmachen für die vielen noch anstehenden Aufgaben taugt.
 
Es muss nicht nur im Bauamt wieder selbstverständlich werden, dass nicht für jeden Spatenstich ein Gutachter und eine externe Firma beauftragt wird Der Bürger fragt sich sonst warum er viel Geld für eigentlich gut ausgebildete Angestellte bezahlen soll.
 
07:08
Gutachten der Stadt Witten bestätigt Pfusch mit Fahrbahn-Erneuerung
von tomatenkiller_neo | #3
Gibts die Baufirma überhaupt noch oder ist sie schon planmäßig in die Pleite gerutscht ...
 
25.06.2013
22:01
Pfusch auf der Husemannstraße bestätigt
von Herr_Matthias | #2
Die Mängelliste des Herrn Dr. Markus Bradtke wird immer länger und länger
 
25.06.2013
20:25
Pfusch auf der Husemannstraße bestätigt
von BentMuhlena | #1
Ganz schöner Trümmerverein
 
 

 

Nicht 80.000 sondern 120.000 € wurden "verbuddelt" 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ruhr-Nachrichten 7. Juni 2013


Zum Vergleich sind hier die Preise der Ersatzsteuermarke aus verschiedenen Städten:

Dortmund   11,00 Euro

Bochum        4,40 Euro

Hattingen     3,00 Euro

Köln              0,00 Euro

Schwerte     3,50 Euro

Schwelm     2,50 Euro

Ennepetal   3,00 Euro

Krefeld         2,50 Euro

München     5,00 Euro

 

WAZ 7. Juni 2013

 

Ersatz-Hundesteuermarke soll statt 25 Euro nur noch 14,33 Euro kosten

06.06.2013 | 13:34 Uhr

Witten. Statt 25 Euro voraussichtlich nur noch 14,33 Euro. Stadt Witten hat auf Antrag der WBG nachgerechnet. Betroffen sind Halter, die Hundesteuern bezahlen, aber die Marke verloren haben.

Die Stadt Witten hat zum Jahresbeginn nicht nur die Hundesteuer erhöht, auf 120 Euro für das erste Tier, sondern auch die Kontrolldichte. Dadurch ist die Nachfrage nach Ersatz-Hundesteuermarken gestiegen. Eine beschädigte oder nicht mehr lesbare Blech-Marke umzutauschen, war und bleibt kostenlos. Halter, die ihren Hund zwar angemeldet, aber die Marke verloren haben, müssen dafür 25 Euro Gebühr berappen. Das kam früher etwa 25 mal im Jahr vor, seit Oktober 2012 jetzt aber schon 85 mal. Die Wittener Bürgergemeinschaft (WBG) machte sich für diese Halter stark: 25 Euro seien viel zu viel. Die günstigsten Nachbarstädte nähmen dafür 2 oder 4 Euro, Dortmund liege mit 11 Euro am oberen Ende der Skala.

Auf WGB-Antrag hat die Stadt Witten jetzt nachgerechnet. Auf Basis von Standardverwaltungskosten und einer Bearbeitungsdauer von 20 Minuten errechnete sie einen Satz von 14,33 Euro. In Kürze soll die Politik über eine Änderung der Satzung abstimmen können. Die WBG verbucht das als kleinen Erfolg. Beate Wiedemeyer (WBG) findet aber auch 14,33 Euro noch zu teuer. Sie musste sich auch schon eine Ersatzmarke im Amt besorgen: „Das hat nur fünf Minuten gedauert.“

 

06.06.2013

16:22

Ersatz-Hundesteuermarke soll statt 25 Euro nur noch 14,33 Euro kosten

von wihe | #2

bearbeitungszeit in witten 20 minuten?

 

wenn das personal in den umliegenden städten sooo schnell ist das dort für die marke nur 2-4 € verlangt wird, sollte dringend drüber nachgedacht werden diese arbeitskräfte abzuwerben :-D

 

06.06.2013

16:20

Ersatz-Hundesteuermarke soll statt 25 Euro nur noch 14,33 Euro kosten

von wihe | #1

bearbeitungsdauer = 20 minuten??? das kann noch nicht deren ernst sein...wobei in so rathäusern ticken die uhren anders. oder ist das personal in witten einfach so unglaublich lahm? da sollte man mal überlegen die arbeitskräfte aus den umliegenden städten abzuwerben^^

 

   
 
Korrektur: nicht Jürgen Osterwald, sondern Jürgen Ostwald heißt unser neuer Geschäftsführer!
 
 
 
         
 
 
 
Sehen Sie sich zu diesem Thema auch unseren Antrag vom 4.3.2013 unter dem Punkt
- Fragen an die Verwaltung  - an!
 

 
 

    
 
 
 
            
 
 
 
 

WITTEN / WAZ

Völlig verfahren

06.03.2013 | 19:51 Uhr

Der Weg für eine Bürgerabstimmung zur Stadtbücherei am 28. April schien frei. Ungeachtet der rechtlichen Unwägbarkeiten – Hineinregieren ins Kulturforum als Anstalt des öffentlichen Rechts; eine „Bürgerabstimmung“ gibt es in der NRW-Gemeindeordnung gar nicht – hatten sich die Beteiligten mehrfach zusammengesetzt, um einen gangbaren und für alle verbindlichen Weg zu finden.

 

Die Bürgerinitiative sollte sich zweimal überlegen, ob sie den Verkauf des sanierungsbedürftigen Bücherei-Gebäudes zur Gretchenfrage macht. Sonst muss sie am Ende noch selbst klagen. Immerhin steht in der Beschlussvorlage, dass ein möglicher Verkauf „zum Standorterhalt der Stadtbücherei“ offen gehalten werden soll. Sie könnte in diesem Fall also dort verbleiben – war das nicht das, was die Bürger, die unterschrieben haben, an erster Stelle wollten?

Johannes Kopps

 

07.03.2013

18:49

Die BI hat bestenfalls einen Vertrag mit dem falschen Ansprechpartner.

von p.s.a | #3

Von daher ist der Chef des Kulturforums frei zu entscheiden wie er will. Er kann, wenn er will, auch das Ergebnis einer preiswerten Internetabstimmung wie beim Kornmarkt als Grundlage für seine Entscheidung nehmen.

Der Rest-FDP und der WBG, aber auch den anderen, sei ins Stammbuch geschrieben, dass es neben den Nutzern noch andere gibt, die von einer Bücherei im oberen Innenstadtbereich zu profitieren. Fragt euch doch mal wer eure Wähler sind bzw. gewesen werden sein. 

Das mal ganz abgesehen davon, dass die 2 Millionen Euro dort wesentlich mehr Menschen zur Nutzung einer modern konzipierten Mediathek motivieren als an jedem anderen Standort. 

Und die BI wird sicherlich auch so einen Kompromissstandort akzeptieren können.

 

07.03.2013

10:16

Völlig verfahren

von fantasio64 | #2

Seit zwei Jahre kommt die größte Bedrohung von der BI "Rettet die Stadtbücherei". Mitarbeiter, Inhalte etc. ist ihr herzlichst gleichgültig (geworden) 

Es geht ihr nur um Steine und nicht um Inhalte!!! Nie hätten sie so viele Unterschriften bekommen mit der "wahren" Forderung: "Rettet das Stadtbüchereigebäude vor einem Verkauf".. und ehrlicher weise hätten sie noch eine weitere BI gründen müssen, "Rettet das Märkische Museum vor dem Einzug der Bibliothek", Das wäre die Ehrlichkeit, die die BI immer von anderen fordert.

Vielleicht sollten wir eine BI gründen. Rettet unsere Bibliothek (den Inhalt) vor dieser BI.

Sollte Hoffnung bestehen, dass sich die anderen Fraktionen endlich dem Standpunkt von WBG und FDP anschließen?? Es wäre unserer Bibliothek zu wünschen.

 

06.03.2013

22:13

Völlig verfahren

von samson84 | #1

Das glaube ich eben nicht, dass die Bürger mit ihrer Unterschrift unbedingt einen Verbleib der Bücherei an der Ruhrstr. wollten. Vielmehr haben viele im Glauben unterschrieben, sich generell gegen eine Schließung der Bücherei auszusprechen.

 

 

 
 

 

05.03.2013
09:49
Verantwortungsbewusst
von Dorfler | #1

Bürgerbefragung! es hilft sich zu erinnern: 12.000 Wittener bekundeten, eine funktionierende Stadtbücherei sei zu erhalten. Der heutige Sitz der Stadtbücherei: sehr wichtig! Dann sind da noch die Zweigstellen, und irgendwer sollte auch ständig vor Ort sein, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.

Auf diesen drei Fundamenten wurde dann in der Bürgerwerkstatt trotz allem das 3-Säulen-Modell errichtet. 
Lediglich die Zukunft der Belegschaft war und bleibt ungewiss.- 
Oder aber auch nicht: Haben doch Marcel Köhler und andere für Alternativlosigkeit gesorgt!-

Dahingehend, daß der einzige Weg aufgezeigt wurde, nicht nur das Gebäude zu "sanieren", sondern auch die klamme Kasse des Kulturforums aufzubessern.- 
Und damit auch die Existenz der Zweigstellen zu sichern.

Eigentlich ganz simpel- in dieser Klarheit sollte das den Wittenern leicht zu vermitteln sein.

Dazu muss allerdings der Eigentümer sich auch als solcher begreifen und dementsprechend handeln.


 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

15.02.2013

19:14

Blaues Band bleibt schwarz

von Muellermueller | #7

1 Kubikmeter Beton und einfach zuschütten diesen Blödsinn.

1 Antwort

Blaues Band bleibt schwarz

von vomDach | #7-1

MM, ist wie das Verbot der Äußerung. Mal den Hersteller unter Druck setzen

14.02.2013

13:20

Blaues Band bleibt schwarz

von tomatenkiller_neo | #6

Man kann sich über die Aussage "einige benötigte Ersatzteile sind keine Serienprodukte"
köstlich amüsieren :-)
Sind die Dinger damals handgeschnitzt oder handgeschmiedet worden ?

Scheinbar fallen aber auch die Pflastersteine unter diesen Passus,wenn man so
die eklige Asphaltierung betrachtet.

1 Antwort

Blaues Band bleibt schwarz

von vomDach | #6-1

Lieber Tomatenkiller, haben Sie schon mal erlebt, dass man in einer Firma mit einer Größenordnung unserer Verwaltung den Chef nach einem solch kleinem Problem fragt und noch eine vernünftige Antwort erhält. Ich nicht. Das ist doch alles politisches Geschwafel, welches auch noch von dem Fragenden unterstütz wird. Da fragt man den zuständigen Elektriker und bekommt dort eine kompetente Antwort. Eigentlich erwarte ich von der WAZ, dass man nicht die WBG unterstützt zumal die ein Jahr gepennt haben und nun wohl mal wieder Lust auf ein politisches Gemetzel haben, soder mal verscht da einen Hitergrund zu bekommen. Lieferfirma und wirklich zuständigen Verwalter fragen.
Ansonsten ist Ihr usdruck ekelig scon heftig für einen Stein, was für Wörter benutzen Sie wenn etwas wirklich ekelig ist. 
Es kann eben nicht alles aussehen wie eine Tomate

 
 
 
 
 
 

KOMMENTARE

11.12.2012

10:34

Vergeblichkeitsfalle

von prawda | #13

Warum die Stadt Witten ohne Einschnitte bei den Personalkosten (nicht Stellen!) mit ihren Konsolidierungsanstrengungen dauerhaft in einer Vergeblichkeitsfalle steckt, lässt sich an einem Beispiel schlagend demonstrieren. Am 25.04.12 beschließt der Verwaltungsrat des KuFo (Kulturforum) einen Konsolidierungsbeitrag der Musikschule bis 2021 in Höhe von 130.000 €. Laut Antwort der Bürgermeisterin auf die Anfrage einer Fraktion beträgt die zusätzliche Belastung des KuFo durch den Tarifabschluss 2012 120.000 € (2013: 90.000 €). 
Damit sind in 2012 durch einen einzigen Tarifabschluss (weitere tarifabschlussbedingte Personalkostenerhöhungen sind in den nächsten Jahren mit Sicherheit zu erwarten) 120.000 € des bis 2021 veranschlagten Konsolidierungsbeitrags schon aufgebraucht. Fazit: Personalkostensteigerungen fressen Konsolidierungsanstrengungen und durch Personalabbau/Leistungseinschränkungen zunehmend städt. Dienstleistungen auf.

 10.12.2012

18:03

Lieber Dachbewohner

von p.s.a | #12

einen Museumsanbau für Papierbücher am Rande der City für 2 Millionen zu errichten ist kein Ausdruck wirtschaftlicher Vernunft.

 10.12.2012

15:34

Noch einer oben drauf

von vomDach | #11

im Saalbau kann man noch mehr als 200 Karten für den Silvesterball bekommen. Das zeigt die Leistungsfähigkeit des Ladens! Woanders sind die Feiern seit Wochen ausgebucht. Und erstaunlicherweise wird dort mehr geboten, auch zu höheren Preisen.
Wie gesagt, die verlassen sich auf die Steuergeschenke.

 10.12.2012

10:58

Schlechte Zeiten für Geschenke

von vomDach | #10

Ausnahmsweise muss ich mal dem Bürgerforum recht geben. Es kann nicht sei, dass der Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft ständig den Druck hat eingespart zu werden und häufig Verluste durch Kurzarbeit hinnehmen muss und unsere Verwaltung davon unberührt bleibt.
Ansonsten erwarte ich von den Herrschaften Künstlern und den anderen Miesmachern, dass Sie bitte auf den Bürgerentscheid verzichten und damit das Geld für diesen Irrsinn einsparen. Uns scheint es ja wirklich sehr gut zu gehen, dass wir uns das leisten können.
Das wir den Saalbau sponsern ist ebenso falsch. Da muss man ein attraktives Programm bieten, dann rollt der Rubel. Solange der Steuerzahler zahlt, ist das wie im Sozialismus der DDR, dann braucht man sich nicht zu kümmern. Und das wir die Schwalbe bezahlen ,muss auch nicht sein. Warum trägt sich das Ding nicht? Was unternimmt der Verantwortliche, dass es besser wird. Zukunftsplanung, Zielsetzung, wann gehts es ohne Zuschuss.

 09.12.2012

16:47

Blockierter Kommentar.

Name von Moderation entfernt | #9

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

 09.12.2012

16:05

Schlechte Zeiten sind ein Geschenk für behinderte Schüler

von CarstenRensinghoff | #8

Das könnte m. E. zutreffen, wenn sich die Stadt von der Unterhaltung der Pestalozzischule, einer städtischen Schule mit den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung, verabschiedet. So fordert es ja auch Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention, die ein Menschenrecht darstellt. Die derzeit als förderschulbedürftig diagnostizierten Schüler sollen die allgemeinen Schulen besuchen. Das dürfte ihnen auch später beruflich von Vorteil sein. Ebenso könnte m. E. auch mit der Kämpenschule verfahren werden, die vom Kreis getragen wird. 
Schließlich könnte also der desaströse Haushalt für die Inklusion Behinderter nützlich sein!

 09.12.2012

10:57

Wer die Wabe abschaffen will

von p.s.a | #7

muss aufzeigen können wie die Mitarbeiter produktiver für das Gemeinwohl eingesetzt werden können. Was eigentlich angesagt wäre - die Wabe für den Erhalt des Bürgervermögens einzusetzen - scheitert an dem Dogma das gute Arbeit nur die ist, an der ein Unternehmer verdient. 

Kommunalpolitiker wissen das Zuschüsse übergeordneter Behörden aus Steuern finanziert werden. Dieses Wissen ist nutzlos wenn man nicht die Macht hat das miserable Zugschusssystem zu ändern. 

Natürlich fasst man sich an den Kopf wenn Schulen verrotten, Arbeitslose aber nur eine Kneipe aufmachen dürfen. Wenn Geld für Kindergärtnerinnen fehlt, die aber als Arbeitslose dem Staat insgesamt nicht wesentlich weniger kosten. Nimmt man in dem Fall nur an das jede Kindergärtnerin ein Problemkind vor Dauerarbeitslosigkeit bewahrt ist der volkswirtschaftliche Nutzen nicht mehr zu leugnen.

 09.12.2012

07:50

Schlechte Zeiten für Geschenke

von myreiter | #6

geht doch an die rentenkasse , da wird doch sonst auch gestohlen oder schikaniert doch in eurer jobagentur ein paar hilflose menschen damit sie nicht wieder kommen das bringt doch dann auch geld das nicht ausgezahlt werden muss , ja ihr von der spd bekommt meine stimme nicht mehr , lieber wähle ich die cdu die ich noch weniger mag

 08.12.2012

22:03

Lücken in der Grusel-Liste...

von Muellermueller | #5

Unter anderen fehlt die Einsparmöglichkeit in Höhe von rund 150000 EUR die die Stadt unter der Rubrik "Betriebskostenzuschuss" an die WABE zahlt.


Achja, @ Herr Karpowitz...Fördertöpfe werden auch mit Steuergelder gefüllt.

 08.12.2012

19:58

Schlechte Zeiten für Geschenke

von Herr_Matthias | #4

Was ist für SPD und Grüne so schwer zu verstehen, dass 3,3 Mio. Euro eingespart und nicht durch weitere Steuererhöhungen eingenommen werden sollen???


Die Ausgaben müssen reduzieren werden und nicht die Einnahmen erhöht.

 

 
 
 
   
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 

RN 28.1.2011

 

Neutrale Stelle soll klären

WBG: Bürgerbegehren juristisch prüfen

 

Witten. In Sachen Bürgerbegehren zum Erhalt der Stadtbücherei, über das der Rat am kommenden Montag entscheiden soll, zeichnet sich eine weise Lösung ab.  

Laut Thomas Karpowicz von der Wittener Bürgergemeinschaft wollen er und sein Parteikollege Siegfried Nimsch einem Vorschlag folgen, den die SPD im Ältestenret gemacht hat.

"Da wir alle keine Volljuristen sind, werden wir dafür plädieren, dass eine unabhängige Anwaltssozietät prüft, ob das Bürgerbegehren rechtlich zulässig ist oder nicht. Und erst dann, wenn von dieser neutralen Stelle ein klares Ja oder Nein auf dem Tisch liegt, werden wir uns diesem Urteil beugen", so Karpowicz.

Karpowicz sieht sich zum jetztigen Zeitpunkt außerstande, über einen so komplexen juristischen Sachverhalt eine politische Entscheidung zu treffen. Damit erteilt die WBG der Verwaltungsvorlage, die auf vier DIN-A-4-Seiten wortreich, aber nicht unbedingt verständlich die Unzulässigkeit des Bürgerbegehrens begründet, eine Absage.

"Das gleiche gilt für die Aussagen der CDU-Fraktion, die sich dahingehend geäußert hat, das Bürgerbegehren sei einwandfrei juristisch zulässig", sagt Karpowicz. „Das wird auch vom Bürgerforum und den Linken so gesehen“, weiß der WBG-Mann. Das Bürgerforum gehr sogar soweit, für die Verwaltungsvorlage einen geänderten Beschlussvorschlag vorzulegen. Statt „Bürgerbegehren unzulässig“ staht darin nun „Bürgerbegehren zulässig“.

Schlau gemacht

Weil die Beurteilungen im Fall Bürgerbegehren so weit auseinander klaffen, hält Karpowicz den Weg zur neutralen Ecke am sinnvollsten. „Wir haben uns bei Kommunen in ähnlichen Situationen schlauch gemacht, wie die  damit umgehen“, erklärt Karpowicz. „Wir können nicht einfach so die über 11 000 Stimmen, die für den Erhalt der Bücherei unterschrieben haben, vom Tisch fegen. Sollte sich für den Vorschlag, ein externes Gutachterverfahren einzuschalten, keine klare Mehrheit finden, dann wird sich die WBG am Montag in der Ratssitzung der Stimme enthalten“, kündigt Karpowicz an.

Von der SPD-Fraktion war zum Thema Bürgerbegehren keine Stellungnahme zu bekommen.

 

 


 

Ein Jahr nach der Kommunalwahl

 
Spätere Steuererhöhung nicht ausgeschlossen
 
WBG will in der „Koalition der Vernunft“ das Sparkonzept mittragen.
Wählergruppe sichert die knappe Bürgermeister-Mehrheit im Rat
 
 
Ein Jahr nach der Kommunalwahl – was ist bisher gut, was ist schlecht gelaufen? Die Vorsitzenden der im Rat vertretenen Fraktionen standen der Redaktion Rede und Antwort. Redakteur Bernd Kassner sprach mit dem Fraktionschef der Wittener Bürger Gemeinschaft (WBG), Thomas Karpowicz.
 
Warum gibt es überhaupt eine WBG?
 
Karpowicz: Kurz vor der Kommunalwahl 1999 trafen sich Personen aus verschiedenen etablierten Parteien, die dort keine Heimat mehr gesehen hatten. Sie wollten den Bürger stärker im Mittelpunkt sehen, nicht die Parteipolitik und die ganzen Querelen.
 
Und warum gibt es die WBG immer noch?
 
Weil wir einiges bewegen konnten. Der Bau der Helene-Lohmann-Realschule war unser größter Anfangserfolg. Wir haben zwar nur rund 40 Mitglieder, aber viele treue Anhänger. Der Grundzug ist bürgerlich. Uns wählen Beamte, Angestellte, Selbstständige, Arbeitslose eher weniger.
 
Im letzten Rat waren Sie zu viert, jetzt ist die WBG eine Zwei-Mann-Fraktion. Wo liegen die Gründe?
 
Die Auseinandersetzung vor der Wahl hat uns geschadet. Es wurde Unruhe in die WBG getragen, das waren wir nicht gewohnt. Wir mussten mit dem früheren Geschäftsführer Klaus Riepe personelle Konsequenzen ziehen, um eine „feindliche Übernahme“ durch die Ärzte zu verhindern.
 
Was bringt eine kleine Bürgerliche Gruppierung wie die WBG zu einer Koalition mit Rot-Grün?
 
Wir haben es zehn Jahre lang erlebt, wie es ist, keinen Einfluss zu haben, jede Abstimmung zu verlieren, mit guten vorschlägen nicht durchzukommen.
 
Mit Verlaub – das klingt so, als würde der Schwanz mit dem Hund wedeln.
 
Manchmal muss auch der Hund mit dem Schwanz wedeln. Das ist gar nicht so schwer. Es läuft aber wirklich gut in der Koalition, auf der politischen wie auch auf der menschlichen Ebene.
 
  
Werden Ihre Wähler das honorieren?
 
Ja. Wenn wir zeigen, dass wir bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, wird der Bürger das würdigen. Wir werden nach der nächsten Wahl stärker denn je sein.
 
Die „Gretchenfrage“: Wie halten Sie es mit dem Haushalt und dem Sparen?
 
Wir werden die Sparmaßnahmen in enger Abstimmung gemeinsam stemmen und eine Mehrheit für den Haushalt finden. Es müssen mindestens zwölf Millionen Euro pro Jahr gespart werden.
 
Wo wollen Sie sparen?
 
Nicht im Kinder- und Jugendbereich. Da sollten wir eher noch Dinge verbessern als zu sparen. Hätten wir aber vor zehn Jahren die Stadtwerke verkauft, dann hätten wir heute 70 Millionen weniger Schulden. Jetzt muss über höhere Abgaben und Steuern nachgedacht werden. Wir werden wohl um eine Erhöhung der Gewerbe- und der Grundsteuer B nicht herumkommen.
 
Und die Villa Lohmann verkaufen?
 
Mit so wenig Parkfläche wie möglich. Wir wünschen uns aber einen weiteren öffentlichen Zugang zur Villa, beispielsweise im Rahmen einer gepflegten Gastronomie. Schön heiraten kann man in Witten aber auch anderswo.
 
Für den Erhalt der Bibliotheken hat sich die WBG einst stark gemacht. Und heute?
 
Heute auch. Wir brauchen eine moderne, leistungsfähige, aktuelle Bibliothek – im Museum. Die jetzige Stadtbücherei hat den Charme der 50er Jahre und erinnert mich an alte DDR-Funktionärshotels. So etwas wollen die Leute nicht. Der Muff muss raus – aus Museum und Bibliothek.
 
Und der Kornmarkt?
 
 
Ich stelle mir einen offenen Platz in Form eines Amphitheaters vor mit der Bühne dort, wo der Pavillon heute steht. Teilprivatisiert, für Veranstaltungen, Konzerte, der Weihnachtsmarkt. Und mit einer Gastronomie, die ihn als Biegarten nutzen könnte.
 
ENDE
Joomla templates by a4joomla