Sparkassenfusion scheitert am Geld

 

 

Sparkassen-Fusion geplatzt

 

                 

 KOMMENTARE - WAZ

 

 

 

24.01.2013

07:34

Sparkasse wollte Presse aussperren - Bundestagspräsident Lammert schreitet ein

von Augenmerk | #6

EIGENTOR der Sparkasse!

24.01.2013

06:39

Das ist aus meiner Sicht mal wieder eine sehr "manipulative" Überschrift!

von cui.bono | #5

Wenn man nicht eingeladen wird, heißt das noch lange nicht, dass man ausgesperrt wird.

Ausgesperrt würde man wenn man explizit ausgeladen wird, bzw. die presse wird darauf hingewiesen, dass sie nicht erwünscht ist!

Das ist hier aber wohl nicht geschehen!

Ich wünsche mit von der WAZ eine seriöse und objektive Berichterstattung und keinen
effekhascherischen Boulevardjournalismus!

23.01.2013

23:30

Sparkasse wollte Presse aussperren - Bundestagspräsident Lammert schreitet ein

von samson84 | #4

Das Konzept der Veranstaltung ist eh lächerlich und antiquiert. Die Feudalzeiten sind eigentlich vorbei. Aber immer mehr Figuren arbeiten daran, sie in neuer Form wieder einzuführen. Als Sparkasse sollte man allerdings einen anderen Kurs steuern und sich als kommunaler Finanzdienstleister mit Bürgernähe und gutem Service, der ja wirklich besteht, profilieren.
Mit den sinnlos für Steinbrück ausgegebenen 15.000 € hätte man viele Projekte unterstützen können, was die Sparkasse ja auch oft tut. Mit 15.000€ hätte man z.B. für Kinder in Witten viel bewegen können, anstatt sie ... in den Rachen zu werfen.

23.01.2013

22:26

Sparkasse wollte Presse aussperren - Bundestagspräsident Lammert schreitet ein

von PhilipLehmann | #3

Die provinzielle Dumpfhaftigkeit ist allgegenwaertig...

23.01.2013

20:52

Es scheint wohl Wahrheit zu sein, dass....

von Peter.Pass | #2

AUCH die WITTENER Sparkasse mehr und mehr die Bodenhaftung und Bürgernähe verliert, die sie ehedem zum Alleinstellungsmerkmal werden ließ. Der gesunde Menschenverstand kann einem ansonsten gar nichts anderes zu diesem Thema einflüstern. Dabei kann und DARF so etwas einfach nicht sein: ein Unternehmen, dass seiner Kommune letztlich nur Finanzdienstleister ist, sollte nicht so tun, als ob es das kommunale Miteinander zu bestimmen hätte !!!! Irgendwo habe ich hier von Ratsmitlgliedern gelesen, die sich kritisch gegenüber der SPK geäußert hätten und wo dann deren Chef sich bei der Bürgermeisterin beklagt haben dass so etwas geschäftsschädigend sei. Na hallo: geht´s noch? Viel geschäftsschädigender als solch ein Krach um NIX geht doch wohl gar nicht - und der ist ausgelöst von der SPK-Spitze!
Sagen wir´s einfach so: es gibt auch andere Banken, die Shit bauen - aber gerade die Wittener Sparkasse versucht grad ´ne provinzielle Dummhaftigleit und glaubt, keiner merke dies. Falsch gedacht !!!!!

23.01.2013

20:23

Jetzt aber ma Butta bei de Fische

von p.s.a | #1

wie und wen hat die Zeitung so geärgert, dass ein gestandener Sparkassendirektor so kindisch wird.

 

 

 

    

                                

 

 

 

 

 

Das folgende Schreiben wurde, entgegen der Aussage der Sparkasse, früh genug dem Vorstand  und auch den Verwaltungsratsmitgliedern ausgehändigt!

 

Fragen an die Sparkasse

zum Jahresabschluss

2011

Ein erfahrener Banker hat mir vor vielen Jahren einmal gesagt: Wenn man einen schnellen Überblick über die Geschäftsentwicklung und den operativen, tatsächlichen Gewinn einer Bank haben will, muss man sich nur auf die Steuerzahlungen konzentrieren.

 

  1. In welchem Zusammenhang sind daher die unterschiedlichen Steueraufwendungen von rund 6 Mio. im Jahr 2010 zu ca. 2,2 Mio. im Jahr 2011 zu sehen? Denn der Gewinn war in beiden Jahren mit je ca. 1 Mio. gleich kärglich.
  2. Es fällt auf, dass unter Position 13 (Abschreibungen auf Forderungen etc.) im Jahr 2010 eine Abschreibung/Wertberichtigung von EUR 8,657 Mio. getätigt wurde. Im Jahr 2011 wurde unter gleichen Position ein außerordentlicher Ertrag von 4,637 Mio. ausgewiesen. Ist es daher richtig, dass, wenn dieser außerordentliche Ertrag nicht entstanden wäre die Sparkasse im Jahr 2011 einen Verlust von über 3,5 Mio. EUR erwirtschaftet hätte.
  3. Unter Position 18 der G u V (Zuführung zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken) fällt der außerordentlich hohe Betrag von EUR 21,575 Mio. besonders auf, weil er das gesamte Ergebnis verhagelt. Wie kann es zu so einem hohen Betrag kommen, wenn im Vergleich z.B. die mehr als 1/3tel größere Sparkasse Hagen einen Betrag von nur knapp 4 Mio. ausweist?  Die Sparkasse Hattingen hatte bei etwa der halben Größe von Witten hier einen Bedarf von 3 Mio. ausgewiesen. Die dreimal größere Sparkasse Bochum liegt im Verhältnis zur Bilanzsumme mit 37,6 Mio. ebenfalls erheblich günstiger. Welche Ursachen liegen hier vor?
  4. Es fällt ferner auf, dass die drei genannten Sparkassen im Verhältnis zu Witten ebenfalls deutlich höhere Gewinne ausweisen:

Hattingen:      2010 = EUR   1,538 Mio.    2011 = EUR   1,548 Mio.

Hagen:                        EUR    6,004 Mio.                EUR   6,000 Mio.

Bochum                      EUR  15,066 Mio.                EUR  15.094 Mio.

Trotz der unterschiedlichen Größen der herangezogenen Sparkassen, besteht eine deutliche Diskrepanz bei der Gewinnerzielung. Wie lässt sich diese erklären?

  1. Für das Jahr 2011 wurden erstmals die Vorstandsbezüge offengelegt. Für Herr Masche wurden diese Bezüge mit 368.000,-- Euro und für Herrn Heinemann mit 328.000,-- Euro angegeben. Diese Bezüge entsprechen – diese Bemerkung sei mir erlaubt – fast 70% des Jahresgewinns der Sparkasse. Sind in diesen Beträgen auch die Bezüge für die private Nutzung von Dienstfahrzeugen enthalten? Wenn nein, wie hoch sind diese Bezüge?
  2. Sind in den Bezügen die Aufwendungen für die Altersversorgung der beiden Vorstände enthalten? Wenn nein, wie hoch sind diese Bezüge zu veranschlagen?
  3. An frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen wurde für 2011 ein Betrag von 650.000,-- gezahlt. Wie hoch ist die Anzahl der Zahlungsempfänger?
  4. Die Rückstellungen für diesen Personenkreis (frühere Vorstände und deren Hinterbliebene) betragen 8 Millionen 472 Tausend Euro. Das ist etwa das 8,5 fache unseres Jahresgewinns. Wie hoch sind die Rückstellungen für den amtierenden Vorstand?

 

Thomas Karpowicz, WBG

24. Juni 2012

 

 

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