Einladung grundsteuer

 


 

Die nächste Stolpersteinverlegung findet am

Mittwoch, 10.12.2014 um ca. 14.30 Uhr

durch den Künstler Gunter Demnig statt.

Wir, die Wittener Bürger Gemeinschaft, haben für diese Familie

2 Stolpersteine gespendet. 

Jeder Bürger ist hierzu herzlichst eingeladen!

Im Haus in der Ardeystraße 70 hatte die Familie Schacher ihre letzte frei gewählte Wohnung. Die Eheleute Louis und Mathilde Schacher lebten mit ihren 3 Töchtern (*l902, l905 und l908) seit l911 in dem familieneigenen Haus. Unter dem zunehmenden Druck gab Louis Schacher Ende l937 seinen Betrieb auf – eine Altwarenhandlung, die er zu einem Eisen-, Metall- und Schrottgroßhandel ausgebaut hatte. Im Februar l942 wurde er mit seiner Ehefrau in das sogenannte Judenhaus, Hauptstraße 63, zwangseingewiesen. Von dort wurden beide im Sommer des Jahres in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Louis Schacher wurde am 3.08.1942 ermordet, seine Frau Mathilde wurde l944 in Auschwitz ermordet.
Die Tochter Grete Schacher, verh. Fulda (* 3.09.1902) flüchtete aufgrund des zunehmenden Verfolgungsdrucks mit ihrem Ehemann Iwan Fulda (*1892) l937 nach Prag.  Die Tochter Anna Lotte Schacher, verh. Benjamin (* 3.06.1905)  heiratete den Kaufmann Paul Benjamin (* 6.01.1899), deren Sohn Franz Benjamin wurde am 2.02.1930 im Haus Ardeystraße 70 geboren. Eheleute Benjamin flüchteten mit ihrem Sohn l937 in die USA. Ilse Schacher (*31.05.1908), die dritte Tochter der Eheleute Schacher, flüchtete l934 nach Italien und emigrierte später in die USA.  * ((nach: Martina-Kliner Fruck und Siegfried Pape: ".....vergessen kann man das nicht". Wittener Jüdinnen und Juden unter dem Nationalsozialismus. Hrsg. von der Stadt Witten. 1991.)
Bei Familie Schacher werden für alle Familienmitglieder (7) vor dem Haus Stolpersteine verlegt. Es entspricht dem Anliegen, dass im Gedenken an die Opfer die Familien wieder "zusammengeführt" werden. Daher werden auch überlebende Familienangehörige einbezogen (Kinder, die in Sicherheit gebracht werden konnten, Jugendliche, die nach Palästina gingen, Angehörigen, denen die Flucht gelang, KZ-Überlebende und auch Menschen, die unter Druck der damaligen Umstände ihrem Leben ein Ende setzten).

 

 

 

WBG fürchtet horendden Schadensersatz

 

 

 

KOMMENTARE
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11.11.2014
07:27
Wittener Bürger Gemeinschaft warnt vor hohem Schadensersatz
von ro-fisch | #2
Wenn die SPD die Verantwortlichen gefunden hat, stellt sich die Frage, warum gerade diese Partei unverantwortlich in Personalangelegenheiten agiert und im Fall des Baudezernenten in der Öffentlichkeit die Notwendigkeit einer zeitnahen Wiederwahl propagiert.

Im vorliegendem Fall geht es schlichtweg darum, ob dieser Fachmann vorweg die Sachlage anders hätte beurteilen müssen. Der gesamten Bauverwaltung, insbesondere die oberste Leitungsebene, hätte zumindest auffallen müssen, dass der Bebauungsplan durch ein bestehendes Objekt verläuft und ad hoc die Notbremse ziehen müssen.
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10.11.2014
19:49
Verantwortungslose Politiker braucht kein Mensch sollte die Schlussfolgerung sein.
von p.s.a | #1
Das heutige Königspaar glänzt mir rausreden. Die haben noch nicht einmal den Mut Klarheit zu schaffen, ob da da grobe handwerkliche Fehler Ursache waren wie das Gericht behauptet. 

Wie soll aus Fehlern gelernt werden, wenn der Mut fehlt das eigene Tun und Lassen überhaupt anzuschauen. Wer da keine öffentliche Transparenz schafft, hat sein Vertrauen verspielt. 

Fehler macht jeder, aber gerade wenn die teuer sind, muss für die haftenden Anteilseigner der Kommune, die Bürger aber auch für die stimmrechtslosen Unternehmer und Grundbesitzer, wenigstens erkennbar werden, das Lernbereitschaft besteht. Gerade letztere könnten sonst aus Vorsichtgründen aus der Stadt zurückziehen.
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Wittener Bürger Gemeinschaft warnt vor hohem Schadensersatz | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/witten/wittener-buerger-gemeinschaft-warnt-vor-hohem-schadensersatz-id10023262.html#plx1533552218

 

 

 

  Plakat-Fest 

 

Flyer Außenseite

 

 

Flyer Innenseite 

 

 

 

 

 


 

WBG aktuell….WBG aktuell….WBG aktuell….WBG aktuell ....WBG aktuell....WBG   

DRACO ( Ausbüttel )

Über die Verlegung der Fa. Draco auf das Gelände der ehem. Zeche Hamburg ist in den vergangenen Wochen häufig berichtet worden. Die WBG hat sich hier klar gegen den neuen Standort ausgesprochen, gleichzeitig aber auch deutlich gemacht, dass sie einen Erhalt der Fa. DRACO in Witten selbstverständlich begrüßen würde, zumal es sicher genügend alternative Standorte in Witten gibt.

Grundlage des Standortwechsels ist der Bebauungsplan 232. Er wurde dem Stadtentwicklungsausschuss am 17.01.2013 vorgelegt. Leider gab es damals keine aussagefähigen Infos zur beabsichtigten Bebauung. Zur Diskussion standen

Parkplätze, Buswendeschleife und möglicherweise eine Umwidmung der Fläche in ein Gewerbegebiet. Aufgrund dieser unklaren Darstellung hat die WBG zu dem Plan mit nein gestimmt. Verfahrenstechnisch läuft aber ab diesem Zeitpunkt in NRW eine Frist von 6 Wochen, um ein Bürgerbegehren auf den Weg zu bringen. Andere Bundesländer regeln diese Fristen völlig anders.

Erst im November 2013 gab es konkrete Informationen zum Projekt. 

Der Planung liegt ein Verkehrsgutachten zu Grunde, das im Maximum von einer täglichen Mehrbelastung von ca. 540 Fahrzeugbewegungen im Kreuzungsbereich Herdecker- / Annenstr. ausgeht. Bei diesen Verkehrszahlen wurden allerdings die zusätzlichen Staus des geschlossenen Bahnüberganges nicht berücksichtigt.

Gemeinsam mit der GAG und der BI  L (i)ebenswertes Annen haben wir danach die Bürger informiert und Schritte diskutiert ,dieses Vorhaben ggf. zu stoppen.

Ein Bürgerbegehren war zu diesem Zeitpunkt rechtlich nicht mehr möglich, wobei die WBG nicht der Initiator eines Begehrens  gewesen wäre sondern GAG und BI. Wir  hätten ein solches Verfahren aber massiv unterstützt.

Die Dachorganisation „Mehr Demokratie NRW“ hat diesen Fall wiederum zum Anlass genommen bei der Landesregierung eine Neuregelung für Begehren zu erwirken.

 

Sollte die Rechtslage in NRW so bleiben, sind wir künftig bei zweifelhaften Verfahren gezwungen, frühzeitig formal Einspruch zu erheben, auch wenn wir konkret noch nicht wissen was wirklich gebaut werden soll.

 

 

 

Drei Teiche sollen verlanden!

 

Hammerteich steht auf der Kippe!

 

Beide Naherholungsbereiche sollen nach dem Willen der Stadt nicht saniert werden, da  hierfür die finanziellen Mittel fehlen.

 

Der Bürger muss dies hinnehmen,  ohne dass er sich wehren kann. Ein Verlanden der Teiche ist ja nicht erst seit 10 Jahren bekannt. Regelmäßige Pflege der Teiche hätte sicher verhindert das nun die Kosten explodieren.

 

Man muss sich leider die Frage stellen, wann auch der Hohenstein aufgegeben wird weil kein Geld mehr da ist.

 

 

Situation Einzelhandel in Witten

 

Kerngedanke des Masterplans Einzelhandel ist der Schutz der Innenstadt. Im Grundsatz steht auch  die WBG  dazu. Was nutzen aber teure Gutachten, wenn eklatante Fehler der Vergangenheit  eine Situation schaffen, in der es kaum etwas zu schützen gibt.

 

Über Jahre hat sich in Witten z.B. eine Spielhallenszene entwickelt, die zu den Spitzenreitern in NRW gehört. Die Kauflandansiedlung in der Breitestraße ( gegen die Stimmen der WBG ) führte zur Schließung des Kaufparks. Aktuell schließt das NOVUM. Wir können nur hoffen, dass sich dort ein seriöses Unternehmen ansiedelt und den unteren Teil der Bahnhofstr. attraktiver und anziehender werden lässt.

 

Der Masterplan darf auch nicht dazu führen, dass am Stadtrand (Auf dem Schnee ) die Ansiedlung eines Lebensmittelhandels in zeitgemäßer Größe nahezu unmöglich gemacht wird. Letztendlich entscheidet der Verbraucher, wo er seine Konsumprodukte kauft. Gutachter berechnen Kundenströme in Prozenten und klugen Prognosen. Sie haben sich dabei in der Vergangenheit oft genug korrigieren müssen.

 

Witten braucht eine aggressive Wirtschaftsförderung, ein gutes Stadtmarketing,  niedrigere Grund- und Gewerbesteuern, damit sich eine Entscheidung für Unternehmen

 

und umzugswillige Menschen  pro Witten lohnenswert macht.

 

 

Vandalismus an Spendern für Hundekotbeutel 

 

 

 

Unsere Versorgung mit Hundekotbeuteln ist, da wo wir sie aufgestellt haben, ein echter Renner geworden.

 

Insgesamt wurden von der WBG 45000 Beutel auf die Spenderkästen verteilt. Das zeigt wie dringend der Bedarf ist und welche Akzeptanz dahinter steckt. Leider werden aber auch immer wieder die Behälter durch Vandalismus zerstört. Auf Dauer ist es uns als kleiner Wählerorganisation unmöglich, die Beutelkosten ( bisher ca. 1000 € ) und die Reparatur der Behälter zu finanzieren. Hier suchen wir Wege, das sich mehr Leute an den Kosten beteiligen. Nach Erhöhung der Hundesteuer ohne Gegenleistung würde es der Stadt gut zu Gesicht stehen, hier in die Bedarfslücke einzusteigen.

 

 

Stockumer Bruch

 

Jeder kennt sie, fast jeder fährt sie um sich nicht durch Stockum schlängeln zu müssen, die Anliegerstraße „Stockumer Bruch“. Bei Autofahrern längst kein Geheimtipp zwischen den Gewerbegebieten Brauckstraße und Indu – Park Oespel.

 

Nur 11 % aller Autofahrer die diese Straße nutzen, halten sich an Tempo 30. Da es in vielen Abschnitten keine Gehwege gibt, sind dort spielende Kinder und Fußgänger extrem gefährdet. Alle präventiven Maßnahmen der Vergangenheit blieben erfolglos.

 

Mit täglich bis zu 2500 amtlich gezählten Fahrzeugen ist nun ein Maß erreicht, das nicht mehr toleriert werden kann. Polizei Bochum, Verwaltung und Politik der Stadt Witten sind nun durch einen Antrag der WBG mit amtl. Daten und Fakten aufgefordert, konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Anwohnerqualität auf den Weg zu bringen.

 

Der WDR ( Aktuelle Stunde ) kommt am 10.02.2014 für eine Reportage an den Stockumer Bruch. Vom eingeladenen Stadtbaurat erwarten wir konkrete Maßnahmenangebote die dann am 18.02.2014 im Verkehrsausschuss auf den Weg  gebracht werden können.   

 

                             Sie haben es in der Hand,

 

             wählen Sie am 25. Mai

 

                                                     WBG

 

 

 

 


 

 

Mitteilungen der Fraktion WBG

Achtung

Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt

Auch in diesem Jahr bauen wir am verkaufsoffenen Sonntag vor Weihnachten unseren traditionellen Glühweinstand wieder auf.

Angeboten wird wie immer unser leckerer Glühwein, mit und ohne Schuß, das schon bekannte Glühweingelee und ganz neu "Glühweintrüffel". Außerdem gibt es wie in jedem Jahr auch die leckeren Schmalzstullen. Alles aus eigener Herstellung!

Also jetzt schon vormerken:

22. Dezember ab 12.00 Uhr

Glühweinstand WBG,

Bahnhofstraße

Der Erlös wird in diesem Jahr gespendet an:

Ruhrtal-Engel

 

Funktionsfähigkeit des Haltestellendaches Rathausplatz

Das "Identifikationsobjekt" Haltestellendach Rathausplatz stand seit Fertigstellung in der Kritik der Wittener Bevölkerung. Bemängelt wurde, dass ein Schutz vor Regen und Wind nicht gegeben ist und der Wasserablauf in den Dachrinnen nicht funktionierte. Außerdem wurde die Pflege des Daches in den Anfangsjahren vernachlässigt. Nach mehreren Anfragen und Anträgen der WBG-Fraktion hat die Stadtverwaltung nun folgende Maßnahmen am Haltestellendach zugesagt:

* Windbrecher unterhalb der Windschutzwände werden in Form von Granitpalisaden werden eingebaut                               

* Die Haltekonstruktion für 2 weiter Sitzbänke wird aufgebaut

* Eine Regenabtropfkante wird montiert

* Die vorgesehenen Glasdächer zur Überdachung der Windschutzwände befinden sich noch in  

  der Projektierungsphase  

   

Durch ständiges Nachhaken in der Angelegenheit konnte die WBG wieder einmal für eine Verbesserung eines kritischen Objektes sorgen.

 

Rathaussanierung

Ist eine Sanierung des Rathauses erforderlich? Diese Frage beschäftigt die Wittener Bürgerinnen und Bürger seit Jahren. Es gibt Befürworter und Gegner für dieses Objekt. Beide Parteien führen Argumente an, die nicht von der Hand zu weisen und die bei einer politischen Entscheidung im Rat zu beachten sind.

Die Gegner argumentieren mit folgenden schwerwiegenden Sachpunkten:

1. Bei der angespannten finanziellen Lage des Haushaltes der Stadt Witten ist es nicht zu   ver-  

   treten

2. Stattdessen sollte die Infrastruktur der Stadt verbessert werden

3. Ein Anstrichder Fassade würde reichen

4. Abreißen und neu bauen

Die Befürworter der Sanierung halten dagegen:

1. Der Wert des Gebäudes muss erhalten werden. Er verfällt kontinuierlich

2. Nach dem Umbau soll es im Rathaus statt 360 wie derzeit künftig 500 Arbeitsplätze geben

3. Durch bessere Energienutzung und das Auflösen von Mietverträgen für andere Standorte  

   sollen künftig jährlich 100.000 Euro eingespart werden

4. Das Verhältnis von Nutzflächen zu Nebenflächen im Rathaus ist unwirtschaftlich, da nur 

  knapp die Hälfte der Geschossfläche als Bürofläche für die rd. 360 Mitarbeiter zur

   Verfügung steht.

In Kürze werden die Mitglieder des Rates über die Zukunft des Rathauses entscheiden müssen. Die Mehrheit der Fraktionen ist für eine Sanierung des Rathauses, um die Nutzung und Bausubstanz des Rathauses nicht weiter zu gefährden und einem weiteren Werteverlust entgegen zu wirken. Allerdings ist man sich über das "Wie" nicht einig.

Zunächst wurde das Modell Public-Private-Partnership-Verfahren (PPP) favorisiert. Diesen Versuch hat eine politische Mehrheit gekippt.

Es stehen 3 Beschaffungsvarianten als Alternative zum PPP-Verfahren zur Verfügung:

+ Die Stadt könnte die Planung und die Vergabe aller erforderlichen Arbeiten an die Handwerker 

  übernehmen

+ Die Stadt plant selbst und lässt die einzelnen Gewerke von einem Bauunternehmer (Generalunternehmer) koordinieren

+ Die Stadt vergibt den Auftrag an einen Generalunternehmer. Er plant und baut

 

Diese 3 Modelle haben ihre Vor- und Nachteile. Ganz wichtig für eine Entscheidung ist eine genaue Kostenermittlung , die äußerst schwierig sein wird. Nach dem PPP-Modell ist man von einer Gesamtsumme von ca. 15 Mil. € ausgegangen.

 

Liebe Leser, Ihre Meinung zu diesem Projekt würde uns sehr interessieren.

Teilen Sie uns einfach mit, was Sie von der Rathaussanierung halten.

 

 


 

 Beim kommenden Wahlkampf verzichten wir auf die üblichen Plakate.

Wir setzen das eingesparte Geld sinnvoller ein.

Wir spenden regelmäßig an caritative Einrichtungen.

- Das liegt uns am Herzen -

 

 

 

 

 

 

 

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